Wie ich auf meine Bastelideen komme – und warum manchmal zerknitterte Blätter dazugehören
„Wie kommst du eigentlich immer auf deine Ideen?“
Diese Frage bekomme ich tatsächlich immer wieder gestellt. Und ganz ehrlich? Die Antwort ist viel weniger spektakulär, als manche vielleicht denken.
Viele meiner Ideen entstehen mitten im Alltag.
Ich schaue mir Gegenstände an und denke mir: Wie könnte ich das aus Papier, Karton oder Holz nachbasteln? Und ziemlich schnell kommt die nächste Frage hinterher:
Kann man darin irgendwo einen Gutschein oder eine kleine Überraschung verstecken?
Denn ich finde: Ein Geschenk darf ruhig auch ein kleines Erlebnis sein. Nicht einfach nur aufmachen – fertig. Der Beschenkte darf ruhig ein wenig staunen, entdecken oder sogar kurz suchen müssen. Genau solche kleinen Details liebe ich.
Die Idee mit der Lokomotive
Letztens kam mein Mann zu mir und meinte, er würde gerne eine Lokomotive mit Gutscheinfach verschenken.
Und da sass ich erstmal und dachte:
Okay… coole Idee. Aber wie machen wir das am besten?
Also machte ich genau das, was ich oft tue:
Ich setzte mich an den Wohnzimmertisch, schnappte mir Papier und Bleistift und begann einfach mal drauflos zu zeichnen.
Ohne grossen Plan. Einfach ausprobieren.
Erste Form. Zweite Form. Wieder ändern. Neu zeichnen.
Und ja… dabei landen auch mal einige Blätter zerknittert auf dem Tisch oder direkt im Papierkorb 😄
Nicht jede Idee funktioniert sofort. Manchmal sieht etwas im Kopf super aus – auf Papier dann plötzlich überhaupt nicht.
Aber genau das gehört für mich dazu.

Irgendwann gefielen mir die Formen der Lokomotive richtig gut.
Nur ein kleines Problem blieb noch offen:
Wo verstecken wir den Gutschein?
Denn einfach irgendwo reinlegen? Das wäre ja langweilig 😉
Also begann das Tüfteln von vorne.
Relativ schnell kam mir eine Idee – inspiriert von meinem Zylinder mit Geheimfach. Ein Mechanismus, der nicht sofort sichtbar ist, aber trotzdem gut funktioniert.
Und plötzlich war sie da:
Die Lokomotive mit verstecktem Gutscheinfach.
Die besten Ideen entstehen oft einfach so.
Ganz ehrlich?
Ich setze mich oft an den Wohnzimmertisch und habe noch gar keinen genauen Plan, was ich überhaupt basteln möchte.
Ich beginne einfach.
Ein Blatt Papier, etwas Karton, manchmal Holz – und dann entsteht Schritt für Schritt etwas Neues.
Und genau dann kommen oft die besten Ideen.
Ja, manchmal lasse ich mich inspirieren. Das wäre gelogen, wenn nicht. Aber ich bastle nie einfach etwas eins zu eins nach.
Ich suche immer meinen eigenen Weg, probiere Dinge aus und überlege mir, wie ich daraus etwas machen kann, das wirklich zu mir und zu meinen Bastelideen passt.
Vielleicht ist genau das der Grund, warum bei mir manchmal auch zerknitterte Blätter auf dem Tisch liegen müssen.
Denn kreative Ideen entstehen nicht immer perfekt – manchmal braucht es erst ein paar Skizzen, Umwege und eben auch ein bisschen kreatives Chaos.
Aber genau das liebe ich am Basteln: Aus einer verrückten Idee am Wohnzimmertisch kann plötzlich etwas entstehen, das am Ende jemandem ein echtes Lächeln schenkt.








die Loki isch de hammer👍🥰